Am gestrigen Samstag war es mal wieder Zeit. Privat ins Phantasialand. Ja, ich arbeite in dem Park, aber er macht mir auch privat sehr viel Spaß. So schnappte ich mir Bastian und wir fuhren nach Brühl.

Sarah musste arbeiten, sodass wir beiden erstmal Zeit für uns hatten.

Erster Anlauf – futtern!

Ich hatte noch nichts gefrühstückt. Ganz schlecht… Ich und Hunger sind 2 Faktoren, die nicht zusammen passen. In Klugheim sollte es ein Flammkuchen werden. Schön mit Bergkäse, Speck und knusprig gebacken. Perfektes Frühstück 😉 Ich teilte ihn mir mit Bastian und so gestärkt auf zu neuen Taten.

Coaster, Coaster, Coaster…

Da Sarah mit ihrem Rücken nicht so viele Coaster fahren möchte, nutzen wir die Mama-Freie-Zone um die Coaster „abzugrasen“. Erster Ritt auf Colorado Adventure. Für mich ist die Bahn ein absolutes Muss. Als Kind bin ich sie schon sehr gerne gefahren. Für mich musste es immer die erste Reihe sein, doch durch einen Kollegen habe ich die letzte Reihe für mich entdeckt. Das Fahrgefühl des Vekoma Coasters ist in der letzten Reihe noch einmal besonders. Dies fand auch Bastian, für den auch immer nur die erste Reihe spannend war.

Die nächste Bahn für uns war die Mamba. Die 15 Minuten Wartezeit haben wir genutzt, um den afrikanischen Dschungel rund um die Strecke des B&M Inverted Coaster zu genießen. Es macht einfach Spaß immer neue kleine Details in der Thematisierung zu finden.

Nach einem Blick auf die Uhr wurde uns klar, Mama kommt gleich… Also wollte Bastian die Zeit nutzen und ne Runde Taron fahren. Auf dem Wartezeiten Monitor standen 35 Minuten. Somit die längste Wartezeit bis jetzt. Kein Problem, wir stellten uns an. Auch dieser Wartebereich ist echt sehenswert. Neben tollen Holzarbeiten und besonderen Pflanzen hat man immer wieder einen tollen Blick auf den Intamin Weltrekord Coaster.

Für Bastian ist es die erste Fahrt auf Taron, somit wollte er das Erlebnis in der ersten Reihe genießen. Dank des separaten Anstellgangs für diese Reihe war das überhaupt kein Problem. Die Fahrt war ein Highlight. Neben den zwei unbeschreiblich intensiven Launchs liebe ich die Airtime Momente sowie die Near-Miss Effekte, wo man denkt, man berührt die Felsen oder die Häuser von Klugheim.

Mittagessen

Als wir Mama abgeholt hatten, knurrte der Magen. Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich hab noch nie in Rutmor´s Taverne zu Mittag gegessen. Dies mussten wir direkt ändern. Bastian hatte nicht viel Hunger und war mit einem Crêpe auf dem Weg zu Rutmor´s zufrieden. Sarah und ich wollten aber was „Vernünftiges“. Somit kehrten wir in die Taverne ein.

Ich kann jedem von euch ein Mittagessen dort ans Herz legen. Das Flair ist so besonders – man wird in eine andere Welt befördert.

Untersetzer aus Schieferplatten, die Speisekarte aus Metall, Bänke und Stühle mit Fell gepolstert. Thematisierung bis in jeden Winkel. Aber kommen wir zum Essen. Sarah entschied sich für den Gulasch aus dem Brotlaib, für mich sollte es das Haxenfleisch mit Bratkartoffeln und Kohlgemüse sein. Dazu ein frisch gezapftes Andechs. Stimmiger geht es einfach nicht.

Weiter geht der Spaß

Frisch gestärkt führte uns die Tour nun nach Mexico. Neben Taron liegt hier für mich meine zweite Liebe – Chiapas. Diese Wasserbahn toppt jede andere Wasserbahn. Über 3 Ebenen fährt man durch eine Ausgrabungsstätte eines Maya-Tempels. Dank spezieller Weichen wird das Boot mehrfach gedreht, sodass man mal vorwärts und mal rückwärts durch die Fluten fährt. Highlight ist für uns neben der 53° Abfahrt zum Schluss die Partyszene, in der eine Gottheit zu Partybeats und Lasershow auf Totenköpfen Xylophon spiel. Viele kleine Details in der Thematisierung machen die Fahrt immer wieder zu einem neuen Erlebnis. Irgendwie kommen wir dann auch nie um den Kauf des Onride-Fotos. Das tolle hierbei ist, dass ich über einen QR-Code dieses Bild mir direkt nach dem Kauf auch aufs Handy ziehen kann und somit es direkt an Oma, Opa und die ganze Welt schicken kann. 🙂

Weiter nach Wuze Town! Die beiden Winja´s Bahnen lockten uns. Heute sollte es die Fear sein. Diese Bahn macht einfach nur Spaß. Sie ist Indoor, somit auch bei schlechtem Wetter perfekt, hat Fun-Elemente, wie absackende Schienenelemente und natürlich die sich drehenden Züge machen jede Fahrt einzigartig.

Da wir es nun nach der Fahrt etwas ruhiger angehen lassen wollten, haben wir uns auf den Weg zu Maus-au-Chocolat gemacht. Der interaktive Darkride ist für Klein und Groß ein Erlebnis. Du fährst durch eine Konditorei, die von Mäusen unter Beschlag genommen wurde. Mit Sahnespritzen muss man nun versuchen, diese Mäuse zu verjagen. Dank 3D Brillen fühlt man sich als stünde man mitten des Kühlhauses der Konditorei. 

Da wir noch was vor hatten, mussten wir uns langsam in Richtung Ausgang begeben. Gut, schnell noch ein Abstecher ins „Das verrückte Hotel Tartüff“. In dem Funhouse konnte Bastian sich zum Abschluss noch einmal richtig austoben. Hier steht die Welt im wahrsten Sinne des Wortes Kopf. Kein Raum ist wie der andere, sodass man Bilder in ungewohnten Perspektiven schießen kann 🙂 

Ein toller Tag geht zu Ende

Auf dem Weg zum Ausgang kamen wir noch einmal an den Crêpes vorbei. Dazu noch eine Zuckerwatte für zu Hause und der Tag war ein voller Erfolg und der nächste Besuch ist auch schon geplant. Am 19.08. hat Soraya Geburtstag <3 und das Phantasialand feiert an diesem Tag auch den letzten Celebration Day. Also heißt es, bis 24 Uhr geöffnet und um 23.30 Uhr gibt es ein großes Feuerwerk. Dazu noch auf dem Kaiserplatz ein buntes Show Programm.

Ich glaube, die kleine Maus wird sich freuen 🙂

 

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