Mehr Sicherheit und Privatsphäre bringen die neuen Regeln für Drohnen laut Verkehrsminister Dobrindt. Unter anderem sind Kennzeichen an den Drohnen verpflichtend, ab einem bestimmten Gerätegewicht auch Kenntnisnachweise.

Kennzeichen ab 250g

So, hast du eine Drohne, die mehr als 250g auf die Wage bringt sollst du bald eine Plakette für die Drohne benötigen. Auf der steht dann dein Name und deine Adresse. Somit kannst du bei einem Crash identifiziert werden.

Kenntnisnachweis ab 2kg

Wer größere Drohnen ab 2 kg Gewicht außerhalb von Modellflugplätzen in die Luft bringen möchte, braucht einen Kenntnisnachweis. Das kann eine bestehende Pilotenlizenz sein oder eine Bescheinigung, dass der Pilot eine auch online mögliche staatliche Prüfung absolviert hat, oder der Beleg für eine Einweisung durch einen Luftsportverein.

Flughöhe soll auf 100 m festgelegt werden und natürlich nur noch auf Sicht. No-Fly-Zones werden weiter ausgebaut. Tabu sind Flüge über Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, über Menschenansammlungen, Naturschutzgebieten, bestimmten Verkehrswegen, An- und Abflugbereiche von Flughäfen sowie Gebäude wie Gefängnissen und Industrieanlagen. Auch Kanzleramt, Bundespräsidialamt und weitere Behörden des Bundes und der Länder gelten als solche sensiblen Bereiche. Ausnahmen seien nach Behördengenehmigung aber auch möglich.

Auch über Wohngrundstücke dürfen Drohnen nicht fliegen, wenn sie mehr als 250 g wiegen – oder wenn sie optische oder akustische Signale empfangen, übertragen oder aufzeichnen können. Zulässig wird es aber dann, wenn die Betroffenen auf dem Grundstück einem Überflug ausdrücklich zustimmen.

Erlaubnis ab 5 kg nötig

Wenn du einen wirklich schweren Brummer am Start hast, brauchst du zu dem ganzen oben genannten noch eine Erlaubnis. Diese muss wie auch eine Nachtflugerlaubnis jetzt bei der Landesluftfahrtbehörde eingeholt werden.

FPV Racer

In der Verordnung vorgesehen ist auch eine Regelung für Videobrillen, mit denen Nutzer live Bilder einer Drohnen-Kamera empfangen können. Damit soll es noch als erlaubter Flug in Sichtweite gelten, wenn die Drohne nicht schwerer als 250 g ist und nicht höher als 30 m steigt.

Ich Frage mich jedoch, wenn ich die FPV Brille an habe, sehe ich die Drohne doch nicht…. hmmm denkt mal drüber nach.

 

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