Von guten und schlechten Ultras und der Doppelmoral

Torsten SchiefenVeröffentlicht von

Herrlich, es ist wieder so weit. Man feiert die Geilheit der Fans, der Kurve, des KEC. WOW was für ein Intro, tolle große Fahnen, Das sah echt klasse aus! Fotos und Videos von der Aktion am gestrigen Sonntag werden geteilt, gepostet, sich damit Geschmückt! Man ist stolz ein KEC Fan zu sein. Man zeigt gerne, wie die cool man ist. Hmmm doch wie war das noch vor der D-Cup-Pause? Was war da nach dem Spiel gegen Mannheim? In einschlägigen Gruppe schrieb man: „Diese Art von Fans brauchen und wollen wir nicht“ – „Diese Assis aus der Nord versauen unser Eishockey“ – „Die braucht kein Mensch“…. Doch was interessiert mich mein Geschwätz von gestern fragte Altbundeskanzler Konrad Adenauer schon so provokant. Ich vermute, so sehen die ach so stolzen KEC Fans das auch. Waren die Ultras von 2 Wochen noch eine Gesellschaft, die man mit Fackeln und Mistgabeln aus der Halle jagen wollte sind sie heute die, die das Intro, ich Zitiere: „Zu einem Gänsehaut-Moment“ gemacht haben.

Wenn ihr mich fragt, kotzt mich das leicht an. Ok vielleicht auch ein wenig mehr! Rosinenpicken ist arm! Ihr könnt nicht lautstark gegen die Jungs und Mädels sein, wenn ihr aber die Arbeit dieser „Assigruppe“ dann für euer Fan-Image nutzt.

Aber wie ich es mitbekomme, ist es nicht nur in Köln so und auch nicht nur beim Eishockey. Dieses Phänomen geht durch alle Sportarten aller Städte.

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